Der Welthandel ist Ausgangspunkt unserer Arbeit. Wir untersuchen, wie Handel und Handelsrecht folgende Aspekte der Nachhaltigkeit beeinflussen:
Klima und Umwelt: Handel kann die Verbreitung umweltfreundlicher Technologien fördern, aber auch zu einem ökologisch schädlichen Standortwettbewerb führen. Ebenso wichtig sind Wechselwirkungen zwischen Handels- und Umweltrecht. Das betrifft das Verhältnis von WTO-Regeln zu nationaler und internationaler Umweltpolitik, aber auch zu Produkt- und Prozessstandards, die von der Zivilgesellschaft entwickelt werden.
Arbeit und soziale Gerechtigkeit: Handel schafft und zerstört Arbeitsplätze. Er kann die Arbeitsbedingungen weltweit verbessern, aber auch Druck auf Arbeits- und Sozialstandards ausüben. Er kann soziale Ungleichheit vermindern oder verschärfen. Wir untersuchen, wer die Gewinner und Verlierer sind, und überlegen, wie Handel sozial verantwortlich gestaltet werden kann.
Entwicklung und globale Gerechtigkeit: Wir analysieren, wie sich Handel im Kampf gegen die Armut auswirkt. Dabei beachten wir die Wechselwirkung mit anderen wirtschaftspolitischen Entscheidungen, etwa über Privatisierung, Wettbewerbspolitik oder ausländische Direktinvestitionen.
Demokratie und Legitimität: Wir setzten uns mit den Institutionen und politischen Prozessen auseinander, in denen Handelsrecht geschaffen und angewandt wird. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei, über wie viel Einfluss reiche und arme, große und kleine Länder in internationalen Verhandlungen verfügen. Zudem diskutieren wir, wie nationale Parlamente und zivilgesellschaftliche Akteure eingebunden werden können.
Zu welchen Themen wir arbeiten, hängt von der gewünschten Dienstleistung ab. Wenn es darum geht, Texte zu entwickeln, zu überarbeiten oder zu übersetzen, können wir ein breites Themenspektrum abdecken. Hingegen übernehmen wir inhaltliche Beratung ausschließlich zu den Themen, bei denen wir über ausgezeichnetes Fachwissen verfügen.
